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HoloSign

Bei HoloSign werden keine Bilder von einem Projektor auf eine Projektionsfläche geworfen, sondern ein feststehendes Motiv ist in der HoloSign-Scheibe hinterlegt. Dieses Motiv erstrahlt durch eine homogene Lichtquelle (das kann auch die Sonne sein) in äußerst intensiven Farben: Das weiße Licht wird durch holographisch optische Elemente in seine spektralen Bestandteile zerlegt (wie beim Regenbogen). Die entstehenden Farben ändern sich, wenn sich die Lichtquelle oder der Betrachter bewegt. Diese Eigenschaft ist extrem effektvoll und hervorragend geeignet für die künstlerische Gestaltung von Fassaden oder für die Lichtwerbung.

Die Belichtungseinrichtungen der G+B pronova GmbH gestatten die Umsetzung jedes beliebigen Designs in holographische Displays, die sich aus einer Vielzahl kleiner spektralfarbener Bildpunkte zusammensetzen. Schriftzüge sind ebenso möglich, allerdings kann keine bestimmte Farbe eingehalten werden, wie es z. B. für Firmenlogos häufig verlangt wird, weil die Farben veränderlich sind.

Die HoloSign-Scheibe kann aus beliebigem Glas (z. B. VSG) hergestellt werden. Die Farbeffekte sind von der Rückseite nicht sichtbar, so daß auch Fenster mit HoloSign gestaltet werden können. Von innen bleiben die Fenster transparent.

Dem Einsatz in der Fassade steht nichts im Wege: Die Elemente wurden speziellen Materialtests zur Wetterbeständigkeit, UV-Schutz und mechanischer Belastbarkeit unterzogen.

Zwei weltbekannte HoloSign-Installationen wurden durch den Künstler Michael Bleyenberg entworfen. Die Außenfassade der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn (siehe Bild rechts), oder aber "im Namen der Krone" die Kunstwerke vor dem Verwaltungshauptsitz der Crown Estate in London (Bericht unter NEWS).

NEU seit 2009: HoloSign in photographischer Qualität: Pixelgröße von 0,2 mm auch bei HoloSign!

Bisher war die Auflösung einer in HoloSign umsetzbaren Grafik durch die minimale Pixelgröße von 5 mm eingeschränkt. Jetzt beträgt die Pixelgröße 0,2 mm! Das heißt, wo HoloSign bisher einen Bildpunkt hatte, findet man jetzt 625. Und konnte man bisher auf einen Quadratmeter eine Bildauflösung von 200 x 200 Pixeln darstellen, so hat man jetzt 5.000 x 5.000 Pixel zur Verfügung.

Grafiken und Schriftzüge sind ohne "Treppenstufen" oder sichtbares Raster darstellbar. Auch ist es möglich, mehrere Bildinhalte für unterschiedliche Betrachtungsrichtungen in die Scheibe zu integrieren, so dass es durch die Bewegung des Betrachters neben dem Wechsel der Farben auch zu einem Bildwechsel kommen kann.

Produktinformation als PDF

Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn

Anwendungen

Lenscapes

Hängende Kunst

Messestand